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 Der Elyseeladen 

 
 

Im Jahr 1898 erwirbt der Peterburger Kaufmillioner Grigorij Grigorjevitsch Elisejew das Haus Nr. 14 an der Twerskajastraße. Das Haus wird von allen Seiten mit Wald umgeben, damit niemand auf sein Gelände gelangen kann, und es beginnt ein neuer Generalumbau. Im Jahr 1901 fiel der geheimnisvolle Schleier: Elisejew eröffnete das Luxusgeschäft mit dem Namen «Das Elisejewgeschäft und Keller russischer und ausländischer Weine». Insgesamt wurden im «Eliseewer» fünf Abteilungen eröffnet: kolonialgastronomische Waren, die Baccara Cristallerie, die Lebensmittel-, Konditor- und die größte, die Fruchtabteilung. Außerdem gab es noch einen Weinkeller und Produktionshallen. Den Moskauern gefiel das Olivenöl, das Elisejew in der Provence kaufte. Er gewöhnte sie an französische Trüffel und Astern. Zu den Überseeprodukten gesellten sich erfolgreich russische Schinken, Kugeln aus weißen und Störfisch, Kaviar. Es gab so viele Kaffee- und Teesorten, dass sich die Käufer verloren, und bei denen Weinen kam man ohne leitende Angestellte erst gar nicht zurecht. Das Einzelhaus an der Twerskaja Straße gehörte Elisejew bis zum Jahr 1917. Mit dem Beginn der Revolution emigrierte Elisejew aus Russland nach Frankreich, und das Geschäft wurde nationalisiert — es wurde verstaatlicht. Während der gesamten Zeit der sowjetischen Herrschaft wurde es weiter inoffiziell als Elisejewsker bezeichnet.  Das Geschäft stellte eine Art Visitenkarte Moskaus dar. Dort suchte man nicht nur Mangelwaren, sondern schaute sich auch einfach die Luxusschrulle der Millionerkäufers an.

Der Elyseeladen


 
     
 

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